Gesetz, Gleichheit, Gewalt… Grundlegendes zur Kritik des Staatsfetischismus

Was ist der Staat? Wie lange gibt es schon Staaten? Und: Wie lange noch? Wie verhält sich Staatlichkeit zu Gesellschaft, Bürger_Innen und Nicht-Bürger_Innen, Klassen, Geschlechtern und Individuen? Wie lassen sich die gesellschaftlichen Verhältnisse auf den Begriff bringen, die in den Formen von Recht, Politik und Nation Gestalt annehmen und den Staat zum Fetisch machen?

Im Workshop soll mit gemeinsamer Lektüre kurzer Texte, (Kleingruppen)Diskussionen und kurzen Inputreferaten versucht werden Staatlichkeit als Daseins- und Denkweise der Moderne auf den Begriff zu bringen und in Frage zu stellen. Gedacht ist er als Einführung in die Staatskritik für Einsteiger_Innen.

by Alexander Neupert

Alexander Neupert, MA (Jahrgang 1981), studierte Politikwissenschaft,Philosophie und Geschichte in Osnabrück. Zur Zeit ist er als Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück tätig und arbeitet an seiner Doktorarbeit zum Begriffsfeld des Staatsfetischismus. Zur Zeit assoziiert in der initiative zur förderung gesellschaftskritischer inhalte (ifgi.blogsport.de) und aktiv in der nolager-gruppe osnabrück (lagerhesepe.blogsport.eu)