„Intersektionalität in der politischen Arbeit“

Dieser Workshop setzt voraus, dass ihr euch schon mit dem Konzept „Intersektionalität“ auskennt und hierfür keine grundlegende Einführung mehr braucht.

Mit dem Wissen über Intersektionalität im Hinterkopf werden wir im Workshop etwas tiefer gehen und dieses Wissen auf den gesellschaftlichen Kontext und unsere politische Arbeit übertragen. Was heißt es, unterschiedliche soziale Positionierungen zu haben? Wie können wir diese Unterschiede und Intersektionalität in unserer politischen Arbeit berücksichtigen? Wie können wir gleichberechtigte Bündnisse eingehen mit Menschen und Gruppen, die eine andere soziale Position haben als wir?

Themen werden eigene Privilegierungen und Benachteiligungen sein; wir werden über politische Bündnisse sprechen und wie wir gemeinsam für soziale Veränderung arbeiten können ohne Dominanz und Machtverhältnisse zu reproduzieren.

Bezugnehmend auf Fragen des grünalternativen Sommercamps „Wo entstehen Unterdrückungen? Wo muss fortschrittliche Politik ansetzen, um sie erfolgreich zu bekämpfen?“ ist der Workshop darauf ausgelegt, konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

by Caro Köhler

Caro Köhler beschäftigt sich interdisziplinär (Soziologie, Geschlechterforschung,Ethnologie) mit Intersektionalität. Seit 2009 arbeitet sie in der Queeren Migrant_innenselbstorganisation GLADT e.V., die einen intersektionalen, gesellschaftskritischen Ansatz vertreten