Prekärer Raum, neoliberale Stadt, entgrenztes Kapital, entsorgte Geschichte: Alternativen denken – im Urbanen, im Film und im Planen

Die nachverdichtete Stadt als postfordistische Kontakt- und Konfliktzone: Workshop mit Fallstudien, Begriffsinputs und Filmclip-Framings

Gabu Heindl ist Architektin, Urbanistin, Theoretikerin. Herausgeberin von „Arbeit Zeit Raum. Bilder und Bauten der Arbeit im Postfordismus“ und gem. mit Markus Bogensberger von „Position Alltag. Architecture in the Context of Everyday Life“. Schwerpunkt ihres Büros GABU Heindl Architektur | Stadtplanung: Kultur- und Sozialbauten, Stadtplanung in Hinblick auf öffentlichen Raum und Freiraum, Gerechtigkeit als Planungsparameter sowie Geschichtspolitik. Aktuell: 1. Preis im Wettbewerb für das „Memorial to commemorate Poles who rescued Jews during the German occupation“ in Warschau, mit Eduard Freudmann und Kuratierung von „Spielräume – Free Play“, HDA/steirischer herbst 2015.

Drehli Robnik ist Filmtheoretiker, Filmkritiker, Essayist, Edutainer; PhD an der Universität Amsterdam (2007); 1993-2012 Lehraufträge an der Uni Wien, Uni für Angewandte Kunst, Wien, Masaryk-Universität Brno. Autor von: Kontrollhorrorkino – Gegenwartsfilme zum prekären Regieren (2015); Film ohne Grund. Filmtheorie, Postpolitik und Dissens bei Jacques Rancière (2010); Geschichtsästhetik und Affektpolitik. Stauffenberg und der 20. Juli im Film (2009); Hg. mit Amalia Kerekes & Katalin Teller: Film als Loch in der Wand. Kino & Geschichte bei Siegfried Kracauer (2013), Hg. mit Siegi Mattl & Thomas Hübel: Das Streit-Bild. Film, Geschichte und Politik bei Jacques Rancière (2010). 2012-2015 FWF-Projekt zur politischen Theorie des gegenwärtigen Euro-Horrorkinos. Arbeitet an der Politik in Kracauers Filmtheorie. „Lebt“ in Wien-Erdberg.