Workshop 2.3: Ausgebeutet. Aufräumen mit dem Märchen der kapitalistischen Produktion.

Die Globale Ungleichheit steigt. Immer mehr Menschen leben unter prekären Verhältnissen und die Einkommensschere zwischen Arm und Reich wächst. Die Unsicherheit in Beruf und Einkommen lässt viele keine Auswege aus der Krise erkennen. Um daran etwas zu ändern und der Ausbeutung etwas entgegen zu setzen, ist es wichtig zu verstehen, wie der Kapitalismus eigentlich funktioniert.

Schnell wird bei einer Kritik des Kapitalismus mit Begriffen wie Akkumulation oder Mehrwert herumgeworfen. Was steckt hinter diesen pompösen Begriffen? In diesem Workshop wollen wir uns mit den Grundmechanismen des Kapitalismus beschäftigen. Wie funktioniert Ausbeutung? Ist Arbeitslosigkeit eigene Schuld oder gesellschaftlich verursacht? Was haben Hausarbeit und die heutige Rolle von Frauen mit Kapitalismus zu tun? Außerdem wollen wir uns anschauen, warum sich eine Alternative zum Kapitalismus so schwer vorstellen lässt.

Tobias Schweiger studiert Politikwissenschaft und Philosophie in Bremen und Oldenburg. Er gibt wöchentlich Kurse zu den verschiedenen Bänden des Kapital von Karl Marx und dessen Kapitalismuskritik. Er ist Teil der Guppe associazione delle talpe und gab letztes Jahr deren unregelmäßige Textsammlung Maulwurfsarbeit mit heraus. Von 2006-2012 war Tobias bei den Jungen Grünen aktiv.